Öffnungszeiten Siegen und Olpe
Montags - Freitags: 09:30 - 19:00 Uhr
Samstags: 09:30 - 18:00 Uhr
zu den Öffnungszeiten

Smarte Küchen - Die Küche im Wandel

Was geht heute schon und was ist noch Zukunftsmusik?

smart-kitchen Die Küche ist schon lang nicht mehr nur der Raum, um Speisen zuzubereiten, sondern mittlerweile ein richtiger Lifestyle.
Heutzutage gibt es bereits einige smarte Küchenhelfer, die den Alltag erleichtern. Unter smart versteht man hier intelligente und clevere Küchen. Siemens kann bereits per App durch WLAN und Home Connect clever mit seinen Produkten vernetzt werden.
Dieser Hersteller hat das Kochen, Backen, Kühlen und Spülen vereinfacht, sodass sich mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben genommen werden kann und die lästige Aufräumarbeit nach dem Kochen zu einer Kleinigkeit wird.

 

Leicht gekocht und gekühlt

Herdplatte Das freeInduction Plus Vollflächen-Induktionskochfeld macht es möglich die Töpfe und Pfannen frei auf dem Induktionskochfeld zu platzieren, ohne die vorgegeben Zonen beachten zu müssen. Automatisch wird die Position, Anzahl und Größe des Kochgeschirrs erkannt.
Dunstabzugshauben mit WLAN-Anschluss garantieren neben den Kochfeldern mit Home Connect für ein entspanntes Miteinander außerhalb der Küche. Per App kann auch die Kühl-Gefrier-Kombination gesteuert werden. So ist es möglich durch eine Kamera den Inhalt des Kühlschrankes von unterwegs aus zu überprüfen. Der Gefrierschrank hat auch einiges zu bieten. Dieser muss dank noFrost-Technik nicht abgetaut werden und kann durch die hyperFresh-Boxen Lebensmittel wie Fisch und Fleisch zwei Mal länger frisch halten.
Selbst das Backen wird zu einem Klacks, indem ausgewählte Rezepte an den Backofen gesendet werden können und dieser sich dann automatisch an das Gericht anpasst.
Der unverzichtbare Kaffee kann immer zum richtigen Zeitpunkt bereitstehen, sobald man an den Genuss eines heißen Kaffees oder leckeren Latte Macchiato denkt.

 

Zeitersparnis durch automatischen Abwasch

Automatischer Abwasch Wer kümmert sich schon gerne um den Abwasch nach einem netten Kochabend mit den Freunden oder der Familie? Dank des WLAN-fähigen Geschirrspülers muss sich um den Abwasch keine Sorgen gemacht werden und der Tag kann gemütlich ausklingen.
Jeder kennt es: die Vorräte an Spültabs wurden nicht ordentlich überprüft oder das Produkt wurde vergessen zu kaufen. Dafür gibt es von Siemens eine große Hilfe, indem der Geschirrspüler automatischen an Nachschub erinnert und dieser per zwei Klicks bestellt werden kann. Indem der Geschirrspüler einige Informationen zum zu spülenden Geschirr einholt, kann dieser auch das richtige Programm auswählen und empfehlen. Übrig bleibt nur noch das Ein- und Ausräumen.

 

Intelligenter Lebensraum für morgen

Smart-Kitchen App Durch Smart Kitchen wurde die Küche revolutioniert, sodass bereits ein Ausblick in die Zukunft gewagt werden kann. Anzumerken ist, dass einige Prozesse bereits möglich sind, diese aber in den nächsten Jahren noch effizienter und intelligenter ausgebaut werden.
„Es sind vor allem drei Dinge, die die Entwicklung der Küche zum modernen Lebensmittelpunkt vorantreiben: die Innovationen in der Geräte-Technologie, die Trends im Design und die sich verändernde Koch- und Esskultur“, informierte Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse, auf der das Thema Smart Kitchen regelmäßig intensiv behandelt wird. „Erst alle drei zusammen machen die Küche von morgen.“
Die gesunde Ernährung rückt immer mehr in den Vordergrund und das werden sich auch die Entwickler zu Herzen nehmen. Smarte Küchen werden wahrscheinlich dabei helfen können, dieses Ziel umzusetzen, indem sie den Kühlschrankinhalt analysieren und Rezepte vorschlagen. Es ist denkbar, dass diese auf Bildschirme projiziert werden und ebenso Tipps zur richtigen Zubereitung anzeigen.
Auch das Design wird sich verändern. Gemeinsam Wohnen und Kochen ohne Trennwand wird immer mehr zum Trend, denn die Küche ist und bleibt Kommunikationsmittelpunkt des Hauses. Daher wird sich das Design mit den hochwertigen Wohnzimmermöbeln vereinen und sich weder räumlich, noch designtechnisch großartig voneinander unterscheiden.
Kaum zu glauben aber wahr: Die technische Unterstützung eines Küchenroboters ist nicht undenkbar, denn damit setzen sich bereits heutzutage Entwickler auseinander.
Es bleibt spannend, was sich die Küchenplaner noch einfallen lassen, um smarteres und intelligenteres Kochen zu ermöglichen.

 

Die Küche im Wandel der Zeit

Traditionelle KücheVon 1926 bis heute

Die Küche hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Generell lässt sich sagen, dass sich in der Wohnungseinrichtung am stärksten in der Küche die Entwicklung der letzten Jahre zeigt. Die Küche spiegelt die Gesellschaft wider und passt sich stets den Bedürfnissen der Menschen an.

Im Jahr 1926 muss die Kücheneinrichtung mit wenig Platz auskommen, daher wurden Standardküchen entwickelt, welche als Prototyp galt.

Zwei Jahre später kam die Reformküche mit integrierter und funktionsgerechter Innenausstattung auf dem Markt. Hier wurde die einfache Funktionsküche mit Tischen und Stühlen kombiniert. Kurz darauf erschienen die beliebten Küchenbüffets.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zog der Wohlstand ein, was sich auch in den Küchen erkennen ließ. Gegen 1950 erfreute sich die Gesellschaft an einer Einbauküche. Kurz darauf wurde ein damaliges Highlight präsentiert: die grifflose Küche.

Auch Waschmaschinen und Vorräte zogen in die Küche ein, sofern es der Platz hergab.

Im Jahr 1963 wurde der klassischen Hausfrau durch den Geschirrspüler das Leben erleichtert.

Seitdem tat sich auch im Design einiges: Wände und Küchengeräte wurden bunter, weshalb die Küche nicht mehr nur als „Funktionsraum“ galt.

Designer wagten sich an eine Küche geformt wie eine Raumkapsel, die aber nie den Durchbruch erlangte.

Ab 1975 zogen neue Fronten in die Küchen ein, kurz darauf lagen Massivholzküchen im Trend und brachten österreichisches Flair in deutsche Küchen.

Von dem Zeitpunkt an ist das Frontenmaterial „Eiche Rustikal“ in aller Munde.

1982 wurde an die optimale Nutzung des Raumes gedacht und somit das Nischenprogramm geschaffen, welches sowohl Ober- und Unterschränke, als auch Dreh- und Eckschränke beinhaltet.

Nach und nach wurde den Küchenplanern bewusst, dass die Küche keine Arbeitsstelle mehr ist, sondern ein Ort der Gemeinschaft. Das hatte zur Folge, dass eine Zubereitungsinsel eingeführt wurde. Im Jahr 1986 hieß es in der Küche: Hochglanz, durch hochwertiges Lackverfahren.

6 Jahre spätere änderte sich wieder das Design. Grelle Farben wollte niemand mehr, daher wurden Küchen in dezenten Farbtönen gehalten.

Das Baukastensystem, welches dafür sorgte, die Küche nach dem Baukastenprinzip selbst zusammenzustellen wurde entwickelt und ebenso die Induktionsherde.

2004 entstanden offene Küchensysteme und die Küche wurde von dem Wohnzimmer nur durch eine kleine Theke abgetrennt.

Ab 2014 war es möglich, bewährte und gestaltete Küchensysteme beliebig auf die Größe der Küche zu gestalten.

Seitdem lag der Fokus in der Küche auf Technologisierung und Digitalisierung und das bleibt auch in Zukunft ein wichtiger Faktor.